der VÄTER Blog

lebe deinen Traum!

Gute Gründe für eine bezahlte Elternzeit von Vätern

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 17. April 2017

Zwei Mitglieder der New Yorker Vätergruppe, Scott Behson und Christopher Persley, machen gemeinsam mit der Oskar Preisträgerin Anne Hatheway in einem von der UNO produzierten Video Werbung für eine bezahlte Elternzeit von Vätern.

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Is Laundry only a mother’s job? Werbung mit Vätern

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Freitag 14. April 2017

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Die Arbeit mit Vätern und Großvätern

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Dienstag 11. April 2017

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat einen praxisorientierten Leitfaden zu den Grundsätzen der Väter- und Großväterarbeit herausgegeben. Sie soll Väter und Großväter in ihren Kompetenzen und in ihrer Rolle in der Familie fördern, vor allem unter dem Aspekt der Gleichstellung und Gleichberechtigung von Männern und Frauen. Bildungs-, Beratungs- und Trainings- bzw. Coaching-Angebote dienen der Stärkung des väterlichen und großväterlichen Engagements in Familien.

Väter- und Großväterarbeit wird im DRK als eine spezifische Form der Sozialarbeit als Teil der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe verstanden. Das Ziel besteht darin, die Rolle der aktiven Vater- und Großvaterschaft zu stärken, einschließlich ihrer Verantwortung, ihr Leben familienorientiert zu gestalten. Im Mittelpunkt der Väter- und Großväterarbeit steht das gemeinsame Erlebnis der Väter und Großväter mit ihren Kindern und Enkeln. Die Angebote des DRK richten sich grundsätzlich an alle Familien, Lebenspartnerschaften und Lebensformen.

Der ausführliche Leitfaden gibt thematisch umfassend, anschaulich und gut strukturiert den Rahmen für Angebote der Väter- und Großväterarbeit im DRK vor. Praktische Fragen zur Organisation und Durchführung von Aktionen und Freizeitveranstaltungen und zur Qualifizierung von Personal werden beantwortet. Auch inhaltliche Aspekte der sozialen Arbeit mit Vätern und Großvätern wie interkulturelle Ansprache oder Schutz vor sexualisierter Gewalt werden aufgegriffen.

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Ihr Mitarbeiter wird Vater – da hat maenner.ch eine tolle Idee

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 5. April 2017

Sie möchten Mitarbeitende, die Vater werden oder eben geworden sind, dabei unterstützen, sich in ihrer neuen Rolle einzufinden und Beruf und Familienalltag in gelingender Weise miteinander zu verbinden. Der Crashkurs für werdende Väter gibt Ihnen als familien- und väterfreundlicher Betrieb eine konkrete und praxisnahe Möglichkeit dazu.

Männer selber wie auch Unternehmen erkennen vermehrt, was auch Studien der betrieblichen Gesundheitsförderung belegen:  Ein intaktes familiäres Umfeld wirkt sich positiv auf die Motivation und Leistung von Mitarbeitenden am Arbeitsplatz aus. In den Crashkursen erhalten die teilnehmenden Männer von erfahrenen Kursleitern mit Vätercoaching-Hintergrund wertvolles Wissen zur Vater- und Familienwerdung. Dabei steht die Frage im Zentrum, was es braucht, damit die Herausforderung «Vereinbarkeit von Beruf und Familie» gelingen kann – rund um die Geburt, aber auch mittel- und langfristig.

Je früher Männer sich bewusst mit Ihrer Vaterrolle beschäftigen, desto besser gelingt es ihnen später auch, ihre Vaterrolle eigenverantwortlich und kompetent auszugestalten. Finden Väter dazu ihre passenden persönlichen Antworten, stärkt dies das Wohlbefinden der Väter selber und kommt gleichzeitig auch dem Arbeitgeber, der Partnerschaft und vor allem auch den Kindern zugute.

Mit dem geschenkten Crashkurs setzen sie ein Zeichen, das Ihren Mitarbeitern zeigt: Bei Ihnen sind Männer gefragt und wertgeschätzt, die sowohl im Beruf wie auch in der Familie eine aktive und tragende Rolle übernehmen möchten. Wir sind überzeugt: Das macht Eindruck, stärkt die Mitarbeiterbindung und spricht sich unter Arbeitnehmern herum.

In Einzelarbeit und im Gespräch mit anderen werdenden Vätern setzen sich die Mitarbeiter im zweiteiligen Kurs mit Fragen um das Balance-finden als Mann/Vater/Partner und Mitarbeiter auseinander.
Unter anderem geht es um folgende Fragen:

  • Was löst die Vaterschaft in mir aus? Welche Bilder, Fragen, Herausforderungen, Gefühle tauchen auf?
  • Was bracht das Kind von mir? Was die Partnerin ? Was brauche ich nun auch für mich selber?
  • Was heißt dies alles konkret für die Erfüllung meiner Aufgaben am Arbeitsplatz?

Hier können Sie einen Gutschein für den Väter-Crash-Kurs bestellen.

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VFL Bochum Trainer nimmt Elternzeit in Anspruch

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Samstag 1. April 2017

Der VfL Bochum muss in der Hinrunde der kommenden Saison auf Cheftrainer Gertjan Verbeek verzichten. Nach der Geburt seiner Tochter nimmt er ein halbes Jahr Elternzeit in Anspruch.

Am 15. März wurde Gertjan Verbeek Vater einer Tochter. Nun ist klar: Er wird dem VfL Bochum vom 1. Juni bis zum 31. Dezember 2017 nicht zur Verfügung stehen. Er nimmt Elternzeit in Anspruch.

„Ich möchte dieses halbe Jahr nutzen, komplett abschalten und viel Zeit mit meiner Tochter verbringen“, verrät Verbeek exklusiv gegenüber westline. „Danach werde ich ganz normal in meinen Job zurückkehren.“ Sportvorstand Christian Hochstätter bestätigt diese Meldung auf Anfrage: „Das ist korrekt. Gertjan Verbeek wird pausieren. Seine beiden Co-Trainer, Jan de Jonge und Heiko Butscher, werden in dieser Zeit übernehmen. Wir vertrauen ihnen voll und ganz.“

Im deutschen Profifußball ist diese Entscheidung bislang einmalig. Einziger Vorteil für den VfL: Er spart in dieser Zeit das Gehalt seines Cheftrainers. Im Gegenzug will der Verein diese Summe in den Aufbau einer klubeigenen Kinderbetreuung stecken. Die Leitung des “Bobbi-Raums”, benannt nach dem VfL-Maskottchen, wird eine ausgebildete Pädagogin übernehmen. Die Vereinslegenden Ata Lameck und Marcel Maltritz werden sie stundenweise unterstützen.

Die Meldung war leider ein April-Scherz. Ich wünsche mir, dass die zahlreichen Väter im Fußball eine Elternzeit nicht als ‘Auszeit’ betrachten sondern diese in Zukunft aktiv(er) nutzen.

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Perspektiven von Männern auf dem Weg zur Gleichstellung

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 23. März 2017

Die neue Auswertung aus der Gleichstellungsstudie 2016 zum Themenfeld Männer hat repräsentativ untersucht, ob sich Einstellungen und Verhalten von Männern zu Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit, zur Verantwortung für Erwerbseinkommen und Familienarbeit, zur Vorstellung attraktiver Männlichkeit (und Weiblichkeit) sowie hinsichtlich der Gleichstellungspolitik in den letzten Jahren verändert haben.

Im Vergleich zu der Untersuchung „Rolle vorwärts – Rolle rückwärts?“ aus dem Jahr 2007  zeigen die aktuellen Daten, dass heute mehr Männer ein gleichgestelltes Lebensmodell wollen, dass die Mehrheit der Männer eine aktive und offensive Gleichstellungspolitik fordert – aber auch, dass das Spektrum von Haltungen der Männer zu den Themen Gender und Gleichstellung vielfältig und seit 2007 noch breiter geworden ist.

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Ich weiß, dass sie sterben werden

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Freitag 17. März 2017

Ein Pflegevater in Los Angeles kümmert sich ausschließlich um todkranke Kinder

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VÄTERWEGE – Coaching für Väter in Konflikt- und Trennungslagen

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Montag 13. März 2017

Das Angebot wird geleitet von zwei professionell ausgebildeten und erfahrenen Coachs, die zudem selber trennungerfahrene Väter sind. Die Gruppe ist Schutz-, Trainings- und Stärkungsraum, um mit einem neuen Blick auf die Lage zu schauen. Die Teilnehmerzahl ist auf zehn Personen beschränkt.

  • Ist deine Partnerschaft/Ehe in die Brüche gegangen?
  • Nehmen die Konflikte zwischen dir und deiner „Ex“ überhand?
  • Hast du den Eindruck, Jugendamt und Familiengericht verstehen dich nicht?
  • Befürchtest du vielleicht, dass du dein/e Kind/er kaum noch siehst oder gar „verlierst“?
  • Oder willst du wissen, wie du mit deiner Ohnmacht und Wut umgehen kannst, um mit neuer Kraft und neuen Ideen deine Elternschaft trotz Trennung zu leben?

Dann melde dich zu dieser Gruppe an!

Start der Gruppe ist am 25. April 2017 – 10mal/14täglich, Leitung: Theo Brocks, Christian Gärtner, Kosten: 120 €/ermäßigt: 80 €, Ratenzahlung möglich

Veranstalter ist Väter in Köln e.V. – Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe und Mitglied im Paritätischen. Hier geht es zu weiteren Infos und Anmeldung

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2. Gleichstellungsbericht fordert Vaterschaftsfreistellung nach der Geburt

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Donnerstag 9. März 2017

cover-gutachtenAm 7. März ist das Sachverständigengutachten für den zweiten Gleichstellungsbericht veröffentlicht worden. Schwerpunkt ist die (Neu-) Gestaltung der Erwerbs- und Sorgearbeit. In dem Abschnitt ‚Rahmenbedingungenvor und nach der Geburt eines Kindes verbessern‘ fordern die Sachverständigen  die Einführung einer Vaterschaftsfreistellung nach der Geburt eines Kindes und den Ausbau der Partnermonate:

„Die Mutterschutzfrist erfüllt zum einen die Funktion des Gesundheitsschutzes der Mutter. Zum anderen schützt sie die „besondere Beziehung zwischen der Mutter und ihrem Kind während der Zeit nach der Entbindung“ (vgl. EuGH, Urteil vom 30.09.2010, C-104/09 (Roca Álvarez), Rn 26 f und EuGH, Urteil vom 12.07.1984, Rs. 184/83 (Hofmann), Slg. 1984, Rn 25).

Diese zweite Funktion legt die Einführung einer gleichwertigen Leistung für Väter bzw. den zweiten Elternteil nahe. Bisher nehmen Väter rund um die Geburt häufig Erholungsurlaub. Stattdessen sollte eine bezahlte Freistellung nach der Geburt eines Kindes auch für den Vater oder die Co-Mutter bzw. den Co-Vater eingeführt werden.

Viele Väter wünschen sich heute eine intensive Beziehung zu ihrem Kind. Dies zeigt etwa der inzwischen hohe Anteil der Väter, die Elternzeit nehmen (siehe B.I.3). Die Möglichkeit einer besseren frühen Vater-Kind-Bindung könnte, wie die auch international vorliegende Evidenz zeigt (z. B. DeLuccie 1996; Rege/Solli 2010; Pfahl et al. 2014; Bünning 2015), mittel- und langfristig dazu führen, dass Väter sich vermehrt in die Betreuung und Erziehung von Kindern einbringen. …

Freistellungen für Väter nach der Geburt existieren auch in anderen europäischen Ländern.19 So gibt es in Belgien eine verpflichtende Vaterschaftsfreistellung von drei Tagen, bei dem die Arbeitgeber das Entgelt zu 100 % fortbezahlen. Danach besteht ein Anspruch auf sieben weitere Tage Vaterschaftsfreistellung innerhalb der ersten 30 Tage nach der Geburt eines Kindes, bei dem 82 % des Einkommens von der Krankenversicherung bezahlt werden (vgl. Ray 2008: 5f.).

In Dänemark besteht ein Anspruch auf zwei Wochen Vaterschaftsfreistellung, die während der 14-wöchigen Mutterschaftsfreistellung in Anspruch genommen werden kann. Der Entgeltersatz liegt dabei zwischen 50 % und 90 % und ist nach oben gedeckelt (vgl. ebd.: 9f.). In Frankreich haben Väter einen Anspruch auf elf zusammenhängende Tage Vaterschaftsfreistellung sowie drei weitere Tage; dabei zahlt ihnen die Krankenkasse eine Geldleistung in voller Höhe des vorherigen Gehalts (vgl. ebd.: 12). In Schweden beträgt die Vaterschaftsfreistellung zehn Arbeitstage in den ersten zwei Monaten nach der Geburt, wobei die Lohnersatzrate 80 % beträgt (vgl. ebd.: 27f.).“

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IKEA Schweiz bietet bis zu zwei Monate Vaterschaftsurlaub an

Erstellt von Hans-Georg Nelles am Mittwoch 8. März 2017

Ab 1. September 2017 bietet IKEA Schweiz den ‚frischgebackenen‘ Vätern unter den Mitarbeitenden einen Vaterschaftsurlaub von bis zu zwei Monaten an. Mit dieser Maßnahme gibt IKEA den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, ihre Verantwortung als Eltern von Anfang an gemeinsam wahrzunehmen. Seit der erfolgreichen EDGE-Zertifizierung im Jahr 2015 hat IKEA Schweiz die IKEA Group Verpflichtungen für 2020 für die Gleichstellung von Mann und Frau bereits in die Tat umgesetzt: Das Management-Team besteht zu gleichen Teilen aus Frauen und Männern, es herrscht Lohngleichheit, und alle haben die gleichen Ausbildungschancen. Die Einführung eines verlängerten Vaterschaftsurlaubs ist ein weiterer Schritt hin zu einem geschlechtergerechten Arbeitsplatz.

«Wir genießen schon die Vorteile eines Arbeitsumfelds, in dem gleich viele Männer wie Frauen vertreten sind. Jetzt ist es Zeit, die nächsten Schritte zu unternehmen und einen Beitrag zu einer integrativeren Gesellschaft zu leisten. Mit dem Vaterschaftsurlaub setzt IKEA Schweiz die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Stärkung der Frauen fort, indem sie es Männern und Frauen ermöglicht, ihren Kinderbetreuungspflichten gemeinsam nachzukommen», sagt Simona Scarpaleggia, CEO IKEA Schweiz und Co-Vorsitzende des UN Secretary-General’s High-Level Panel on Women’s Economic Empowerment.

Der zweimonatige Vaterschaftsurlaub wird am 1. September 2017 eingeführt. Der erste Monat wird voll von IKEA bezahlt, der zweite Monat ist freiwillig und wird ebenfalls voll bezahlt, bedarf aber eines Beitrags von zwei bezahlten Ferienwochen durch den Vater. «Der Vaterschaftsurlaub ist eine Investition, von der wir einen hohen Ertrag erwarten – sowohl bezüglich Arbeitsplatzattraktivität als auch Mehrwert aus wirtschaftlicher Sicht», erklärt Carin Hammer-Blakebrough, HR Managerin von IKEA Schweiz.

Bezüglich Vaterschaftsurlaub liegt die Schweiz nicht nur immer noch weit unter dem OECD-Durchschnitt von 7,2 Wochen, sondern auch hinter angrenzenden Ländern wie Deutschland, Österreich oder Frankreich zurück. Gemäss Gesetz müssen Schweizer Unternehmen einen Tag bezahlten Vaterschaftsurlaub gewähren.

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